< HP-Microserver - es muss nicht immer ÖKO-Strom sein
01.09.2013 08:57 Age: 9 yrs
Category: aktuelles

Wie gut ist Ihr Netzwerk und Verkabelung ?

Eine Messung Ihrer bestehenden Netzwerkverkabelung gibt Aufschluss über die Leistungsfähigkeit Ihres Netzwerks.


Durch umfangreiche Messung Ihres Netzwerks, dessen Verkabelung, Patchfelder und Netzwerkdosen, erhalten Sie ausführliche und aufbereitete Informationen über den Zustand und Leistungsfähigkeit Ihres Netzwerks. Dabei spielt es keine Rolle ob Kupfer-Band oder LWL.

Hierzu gibt es ganz klare Normierungen und Richtwerte gemäß EN50173, ISO/IEC 11801, EIA/TIA 586-B.2-1 und EU-Normen wie EN 50173:2002, EN50174, EN 50310, EN 50346 .. auf welche nun am im Weiteren nicht näher eingegangen werden soll zumal dies den Rahmen hierzu sprengen würde.

Ein Link wird in der Netzwerktechnik als Verbindung zw. verschiedenen aktiven (Switch, PC/ Server) und passiven Komponenten (Buchsen, Patchpanel, Patchkabel) definiert.  

Die genaueren und zur Messtechnik relevanten Komponenten werden als CHANNEL, PERMANENTLINK, INSTALLIERTER LINK bezeichnet.

Hierzu gibt es gewissen elektrische Eigenschaften welche die Leisrungsfähigkeit Ihres Netzwerks signifikant beeinflussen können, wie bspw: DÄMPFUNG, NVP, NEXT, PSNext, ACR, PSACR, RL, FEXT, PSFEXT, ELFEXT, PSELFEXT, Alien NEXT/FEXT, TLC, HDTDR ...


Um auf die wichtigsten im bis zu 1Gbit Umfeld mal einzugehen wäre diese die DÄMPFUNG, NEXT und HDTDR.

Werte wie Alien NEXT/FEXT (nearend-crosstalk und farend-crosstalk) von aneinandergrenzenden Datenkabeln spielen erst ab 10Gbit eine entscheidente Rolle.

Doch wie funktioniert die Datenübertragung denn genau !?

Um Daten im Netzwerk übertragen zu können wird ein Signalgeber, Signaltransportmedium und ein Signalempfänger benötigt. Der Signalgeber speist Signale in Form einer Frequenz auf das Signaltransportmedium (Netzwerkkabel) ein, der Signalempfänger setzt diese Impulse wieder um.  Als Faustregel gilt, je höher die Frequenz desto höher die Übertragungsgeschwindigkeit im Netzwerk, natürlich in Abhängigkeit von den eingesetzen Netzwerkkabel wie bspw. Cat5 (100mhz), Cat6 (250Mhz) oder Cat7 (1000Mhz).


Hierbei spielt die Dämpfung eine sehr wichtige Rolle.

Bei jedem Vorgang der Datenübertragung bzw. Einspeisung vom Signalgeber auf das Signaltransportmedium hin zum Signalempfänger tritt die sogenannte Dämpfung (dB) auf, Signalverlust auf dem Link, in Abhängigkeit vom Kabel, Frequenz und aktiven bzw. passiven Komponenten.

Je höher die Dämpfung desto schlechter die Signalübertragung bzw. der maximale Weg der zum Übertragen benötigt wird.

Werte wie NEXT (nearend-crosstalk) und FEXT (farend-crosstalk) geben das Nah-, bzw. Fernnebensprechen der jeweiligen verdrillten Adernpaare im Netzwerkkabel an.

Im Klartext sind dies Störeinflüsse (Interferenzen, Überlagerungen der Frequenzen) der verdrillten Adernpaare auf ein naheliegendes anderes verdrilltes Adernpaar, welche übergehen und somit zur Signalstörung führen können.Ein weiterer wichtiger Messwert ist das HDTDR (High-Definition Time Domain Reflectometry), welcher angibt in welchem Abstand Impendanzanomalien auftreten durch Kurzschlüsse, Kabelbrüche, Wackelkontakte und Stossstellen. Ferner kann dieser Test auch Aussagen zu bestimmten Stellen im Netzwerk geben an welchen eine schlechte Verbindungsqualität auftritt bspw. an Buchsen, Patchpanel etc. Wie auf dem Diagramm zu erkennen treten in dem Fall hohe Impendanzanomalien an den jeweiligen Buchsen, Patchpanel und Netzwerkbuchse am Arbeitsplatz auf. 

 

Gerne beraten wir Sie zur Leistungsfähigkeit Ihres Netzwerks und führen auf Wunsch eine ausführliche Messung durch.

Zum Einsatz kommt hierbei der FLUKE DTX-1800, ein zertifiziertes Messgerät von FLUKE NETWORKS, mit welchem alle gängigen Netzwerk-Kabeltypen sowie auch LWLgemessen werden können.

Im Anschluss erhalten Sie von uns eine Dokumentation, aufbereitete Messwerte und die Gewissheit, wo genau Verbesserungpotenzial in Ihrem Netzwerk herrscht !